Am 15.08.2026 fand eine Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd, Fachzug 1 – Wasserförderung, statt. Angesichts der aktuell anhaltenden Trockenheit und der zahlreichen Wald- und Vegetationsbrände stand bei dieser Übung ein besonders wichtiges Einsatzszenario im Mittelpunkt: die Förderung von Löschwasser über lange Wegstrecken.


Gerade bei größeren Waldbränden reichen die vorhandenen Hydranten oder nahegelegenen Wasserentnahmestellen häufig nicht aus. Deshalb ist es für die Einsatzkräfte entscheidend, auch über größere Entfernungen zuverlässig Löschwasser an die Einsatzstelle zu transportieren. Genau dieses Zusammenspiel und die dafür notwendigen Abläufe wurden bei der Übung trainiert. Dabei wurde nicht nur Wert auf eine funktionierende Wasserversorgung gelegt, sondern auch auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der vorhandenen Ressource Wasser.


Durch die derzeitige Trockenheit sind vielerorts die Pegelstände der Flüsse und Gewässer niedrig, gleichzeitig besteht eine angespannte Situation bei der Wasserverfügbarkeit. Aus diesem Grund wurde das für die Übung entnommene Wasser anschließend wieder dem Fluss zugeführt und somit nicht unnötig verschwendet. Dies wurde im Vorfeld mit der zuständigen Wasserbehörde abgestimmt.


So konnte realitätsnah geübt werden, ohne die ohnehin knappen Wasserressourcen unnötig zu belasten. Ein wichtiger Übungstag, um auch für größere und länger andauernde Wald- und Vegetationsbrände bestens vorbereitet zu sein.


Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte für die engagierte Arbeit und die gute Zusammenarbeit!









