Aktuelle Entwicklungen innerhalb der Kreisfeuerwehr sowie zukünftige Herausforderungen im Brand- und Katastrophenschutz standen im Mittelpunkt der kleinen Dienstbesprechung der Kreisfeuerwehr Osnabrück. Kreisbrandmeister Ludger Flohre begrüßte dazu am Mittwochabend, 12. August 2026, die anwesenden Stadt und Gemeindebrandmeister, die Führungskräfte und Funktionsträger der Kreisfeuerwehr sowie die Vertreter der Kreisverwaltung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Süd in Georgsmarienhütte.


Zu Beginn berichtete Kreisbrandmeister Ludger Flohre über die aktuellen Entwicklungen bei der Aufstellung der Feuerwehrbereitschaften in Niedersachsen. Die überörtlichen Einheiten spielen insbesondere bei größeren und länger andauernden Einsatzlagen eine wichtige Rolle.
Flohre bat die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden darum, frühzeitig Rückmeldung zu geben, wenn bislang eingeplante Einheiten künftig nicht mehr für die Feuerwehrbereitschaften zur Verfügung stehen.
Über den aktuellen Stand bei der Führungseinheit der Kreisfeuerwehr Osnabrück berichtete der neue Einheitsführer Manuel Wiemann. Die grundlegende Struktur der Einheit sei inzwischen geschaffen. Im nächsten Schritt gehe es insbesondere darum, weiteres Personal für die Führungseinheit zu gewinnen. Mit zusätzlichen Mitgliedern sollen die geschaffenen Strukturen anschließend weiter ausgebaut und die Einheit personell weiterentwickelt werden.


Auch die personelle Situation in der Kreisausbildung war Thema der Dienstbesprechung. Kreisausbildungsleiter Sven Schumacher betonte, dass insbesondere für die QS3 Ausbildung weiteres Personal benötigt werde.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ sprach die Kreisfrauensprecherin den Umgang mit schwangeren Frauen in den Feuerwehren an. Sie sensibilisierte die anwesenden Führungskräfte für das Thema und einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwehrfrauen während einer Schwangerschaft. Darüber hinaus berichtete sie über den geplanten Netzwerktag am 10. Oktober 2026 an der Feuerwehrschule Osnabrück. Die Veranstaltung soll Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung bieten.
Kreisrat Malte Stakowski appellierte an die Feuerwehren, angesichts der aktuellen Situation sensibel mit der Ressource Wasser umzugehen. Dies gelte auch für den Wasserverbrauch bei Übungsdiensten der Feuerwehren.
Gleichzeitig nutzte Stakowski die Dienstbesprechung, um den Mitgliedern der Technischen Einsatzleitung (TEL) für ihre Arbeit und ihr Engagement zu danken.
Einen weiteren Schwerpunkt setzte Stakowski bei den Herausforderungen des Katastrophenschutzes. Veränderte Gefahrenlagen erfordern auch vom Landkreis Osnabrück gemeinsam mit den Städten und Gemeinden eine verstärkte Vorbereitung auf mögliche Katastrophenfälle. Der Landkreis befindet sich hierzu im Dialog mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Kommunen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Landkreis und Kommunen gemeinsam auf unterschiedliche Szenarien vorbereiten und die notwendigen Strukturen für den Katastrophenschutz weiterentwickeln können.
Text und Fotos: Volker Köster









