MELLE -
14.08.2020
Defekt in Trafostation: „Explosion“ bestätigt sich glücklicherweise nicht
Ein Defekt an einer Trafostation am Engelgarten in Melle-Mitte hat zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr geführt: Anwohner nahmen den Knall durch einen Kurzschluss als „Explosion“ wahr und wählten daraufhin den Notruf 112. Es kam zu einem vorübergehenden Stromausfall in…

Ein Defekt an einer Trafostation am Engelgarten in Melle-Mitte hat zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr geführt: Anwohner nahmen den Knall durch einen Kurzschluss als „Explosion“ wahr und wählten daraufhin den Notruf 112. Es kam zu einem vorübergehenden Stromausfall in Teilen der Innenstadt. Weil die Station in einem Garten zwischen Engelgarten und Johann-Sebastian-Bach-Straße hinter Bewuchs versteckt lag, konnten die Anrufer die Ursache des lauten Geräusches nicht sofort ausmachen. Deshalb alarmierte der Disponent die Ortsfeuerwehren Melle-Mitte, Altenmelle und Bakum per Sirene mit dem Stichwort „Technische Hilfeleistung, Einsturz/Explosion“ zunächst zur Johann-Sebastian-Bach-Straße. Außerdem schickte er auch einen Rettungswagen und den Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr Osnabrück zur Einsatzstelle. Kurz nach dem Eintreffen an der Trafostation auf einem Grundstück gegenüber dem Christlichen Klinikum Melle stellte die Feuerwehr fest, dass es lediglich einen Defekt in der Schaltanlage mit einem Stromüberschlag gegeben hatte. Eine Explosion bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Die Feuerwehr sicherte die Station ab, bis der Energieversorger die sichere Abschaltung bestätigte. Dann kühlte ein Trupp die Schaltanlage mit Wasser ab. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Während rund 50 Einsatzkräfte vor Ort unter der Leitung von Ortsbrandmeister Gerrit Kruse im Einsatz waren, konnten weitere Kräfte frühzeitig abdrehen oder den Einsatzort verlassen. Auf dem Engelgarten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Text und Fotos:
Feuerwehr Melle

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