HASBERGEN -
12.03.2018
„Schwerpunkt in der umfangreichen Technischen Hilfeleistung“ – Ausbildungsdienst des Fachzuges 3 – Technische Hilfeleistung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd in Hasbergen
Anfang März trafen sich die Einsatzkräfte des Fachzuges 3 – Technische Hilfeleistung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd zu einem sehr umfangreichen gemeinsamen Übungsdienst in Hasbergen im südlichen Landkreis Osnabrück. Der Ausbildungsdienst sah nach der Ausarbeitung von dem stellvertretenden Zugführer Uwe Glißmann, zwei…

Anfang März trafen sich die Einsatzkräfte des Fachzuges 3 – Technische Hilfeleistung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd zu einem sehr umfangreichen gemeinsamen Übungsdienst in Hasbergen im südlichen Landkreis Osnabrück. Der Ausbildungsdienst sah nach der Ausarbeitung von dem stellvertretenden Zugführer Uwe Glißmann, zwei unterschiedliche Übungsszenarios mit dem Schwerpunkt der umfangreichen Technischen Hilfeleistung vor. Im ersten Szenario stand die technische Rettung von zwei Personen über einen Bach im Fokus. Ein Rücktransport musste ebenfalls durch die Einsatzkräfte sichergestellt werden. Nach einer kurzen Lageeinweisung an den Zugführer Josef Wiemann, wurde der Fachzug 3, bestehend aus dem Einsatzleitwagen ELW 1 aus Bad Laer, den zwei Löschfahrzeugen LF 20/16 aus Hasbergen und LF 20/16 aus Oesede sowie die zwei Rüstwagen RW 2 aus Dissen a.TW. und RW 1 aus Bad Laer in jeweils zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe baute bestehend aus einer Rettungsplattform, Steckleiterteilen und Rüsthölzern eine begehbare Behelfsbrücke auf, um einen patientenschonenden Transport gewährleisten zu können. Die zweite Gruppe baute mit umfangreichen Leinenmaterial und einer Trage eine Transportmöglichkeit mittels einer Seilbahn auf. „Wir sind mit unserem Fachzug 3 – Technische Hilfeleistung sehr umfangreich aufgestellt, so dass wir mehrere Lösungen für die bevorstehenden Aufgaben haben bzw. diese Lösungen auf die Umgebungsbedingungen anpassen können“ so Zugführer Josef Wiemann zum Abschluss des ersten Übungsszenarios. Das zweite Übungsszenario konnte in einem Abbruchhaus in Hasbergen durchgeführt werden. Angenommen war hier, dass es während Entrümpelungsarbeiten zu einem Zwischenfall gekommen sei und drei Personen in dem maroden Gebäude vermisst werden. Während der Erkundungsphase durch den Zugführer Josef Wiemann, konnte ein Gasaustritt (Faulgase) im Kellerbereich festgestellt werden. Weiter war ein Raum im ersten Obergeschoss stark einsturzgefährdet, so dass im Erdgeschoss zunächst umfangreiche Abstützmaßnahmen durchgeführt werden mussten, bevor eine weitere Erkundung im ersten Obergeschoss durchgeführt werden konnte. Nach dem Einrichten von Sicherungsmaßnahmen mittels Rettungsplattform und Stützen, konnte mit der Personensuche im ersten Obergeschoss fortgefahren werden. Zudem wurde das gesamte Gebäude umfangreich mit Hochleistungslüftern belüftet. „Als Hauptübungsziel galt es, eine übersichtliche Lagekarte der sehr unübersichtlichen und unbekannten Einsatzstelle anzufertigen und eine zentrale Atemschutzüberwachung für die Personensuche einzurichten und zu betreiben. Beide Ziele wurden erfolgreich erreicht“ so Uwe Glißmann als Übungsbeobachter und stellvertretender Zugführer. Alle Übungsteilnehmer waren mit der Abarbeitung der beiden Übungsszenarien sehr zufrieden und konnten dabei sehr viel von- und miteinander lernen. Abschließend bedankte sich der gesamte Fachzug 3 – Technische Hilfeleistung bei der Feuerwehr Hasbergen für die sehr gute Übungsvorbereitung. Text:
Mario Seppel

Fotos:
Thomas Boers

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