MELLE -
22.04.2020
Feuerwehr verhindert Brandausbreitung auf Wohnhaus
Am späten Mittwochnachmittag geriet in Melle-Neuenkirchen ein Schuppen in einer Siedlung in Brand. Mehrere Meller Ortsfeuerwehren waren im Einsatz und brachten das Feuer unter Kontrolle, bevor es sich auf das angrenzende Wohngebäude ausbreiten konnte. Verletzt wurde niemand. Nachbarn wurden auf…

Am späten Mittwochnachmittag geriet in Melle-Neuenkirchen ein Schuppen in einer Siedlung in Brand. Mehrere Meller Ortsfeuerwehren waren im Einsatz und brachten das Feuer unter Kontrolle, bevor es sich auf das angrenzende Wohngebäude ausbreiten konnte. Verletzt wurde niemand. Nachbarn wurden auf den Brandausbruch aufmerksam und setzten umgehend den Notruf ab. Außerdem warnten sie die Bewohnerin, die sich zu diesem Zeitpunkt im Haus befand, aber noch nichts vom Geschehen mitbekommen hatte, und begleiteten sie ins Freie. Sie blieb unverletzt und wurde anschließend in einem Nachbarhaus betreut. Der Disponent der Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen sowie die Drehleitereinheit Melle-Mitte mit dem Einsatzstichwort „Feuer im/am Gebäude“. Weitere Unterstützung kam für das gewählte Stichwort und während der Tageszeit von der Ortsfeuerwehr Riemsloh. Darüber hinaus wurde eine Rettungswagenbesatzung der DRK Rettungswache Melle zum Einsatzort geschickt. Die Einsatzkräfte nahmen bereits während der Anfahrt zur Niedernfeldstraße eine starke Rauchentwicklung wahr. Der Schuppen auf einer Grundfläche von etwa zwei mal sechs Metern, in dem sich unter anderem eine kleine Werkstatt und ein Lagerraum befanden, stand beim Eintreffen in Vollbrand. Drei Atemschutztrupps löschten das Feuer mit drei Strahlrohren ab, bevor es sich auf die direkt angrenzende Garage und das Wohnhaus ausbreiten konnte. Von zwei Tanklöschfahrzeugen legten die Kräfte jeweils eine Wasserleitung von der Niedernfeldstraße und der Niedermühlenstraße in den betroffenen Garten. Die weitere Löschwasserversorgung stellten sie über zwei nahegelegene Hydranten sicher. Mit zwei Wärmebildkameras kontrollierten die Atemschutztrupps zudem den Schuppen sowie die Garage und den Balkon des Wohnhauses auf Glutnester. Das Geländer am Balkon wies bereits deutliche Schäden aufgrund der hohen Wärmestrahlung auf – die Fensterscheiben des Hauses blieben jedoch intakt, sodass im Gebäude kein Schaden entstand.

Durch die aufmerksamen Nachbarn und das zügige Eingreifen der Feuerwehr wurde ein größerer Schaden verhindert. Durch den schnellen Löscherfolg konnte auch die Anzahl der eingesetzten Feuerwehrmitglieder rasch wieder reduziert werden. Zwischenzeitlich waren etwa 60 Einsatzkräfte der vier Meller Ortsfeuerwehren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Mario Seppel im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Text und Fotos:
Feuerwehr Melle

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