MELLE -
30.01.2020
Feuerwehr bringt Gebäudebrand zügig unter Kontrolle
Am Donnerstagmorgen brach in einem Gebäude am Ortsrand von Wellingholzhausen ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte von drei Meller Ortsfeuerwehren brachten den Brand im Dielenbereich zügig unter Kontrolle und verhinderten damit eine Brandausbreitung auf das gesamte Gebäude. Verletzt wurde niemand. Nachdem…

Am Donnerstagmorgen brach in einem Gebäude am Ortsrand von Wellingholzhausen ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte von drei Meller Ortsfeuerwehren brachten den Brand im Dielenbereich zügig unter Kontrolle und verhinderten damit eine Brandausbreitung auf das gesamte Gebäude. Verletzt wurde niemand. Nachdem Passanten gegen 7:20 Uhr auf Rauch und Feuerschein aus dem Gebäude an der Sondermühlener Straße aufmerksam wurden, setzten sie den Notruf ab. Der Disponent der Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte die Ortsfeuerwehren Wellingholzhausen und Gesmold per Sirenenalarm sowie die Drehleitereinheit Melle-Mitte mit dem Stichwort „Feuer im/am Gebäude“. Auch eine Rettungswagenbesatzung der DRK Rettungswache Melle sowie die Polizei wurden zum Brandort geschickt. Da das Gebäude seit längerer Zeit unbewohnt ist und sich niemand mehr darin aufhielt, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr unmittelbar mit der Brandbekämpfung beginnen. Mit zwei Strahlrohren löschten sie den Brand im Dielenbereich von außen durch die Fenster und das Dielentor. Ein drittes Strahlrohr wurde aus dem Korb der Drehleiter heraus genutzt, um das durch eine Zwischendecke in den Giebelbereich gezogene Feuer zu löschen. Die Einsatzleitung entschied sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt gegen einen Innenangriff, weil eine Gefahr durch herabstürzende Teile aufgrund des Gebäudezustands nicht ausgeschlossen werden konnte. Diese Entscheidung bestätigte sich im Laufe der Nachlöscharbeiten, als ersichtlich wurde, dass einzelne Balken einer Zwischendecke bereits gebrochen waren. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich abschließend auf Glutnester. Während der akuten Einsatzphase musste die Sondermühlener Straße gesperrt bleiben. Etwa 40 Feuerwehrmitglieder waren unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Hans-Jürgen Hunfeld im Einsatz. Nach knapp zwei Stunden übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Text und Fotos:
Nils Hoyermann

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