Fürstenau -
04.01.2025
Feuer in Trafostation am Robert-Bosch-Ring in Fürstenau
Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehren Fürstenau, Schwagstorf und Vechtel um 15:02 Uhr alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete: “Rauchentwicklung aus der Trafostation” im Robert-Bosch-Ring in Fürstenau. Zusätzlich waren die Polizei, der Rettungsdienst sowie der Energieversorger im Einsatz. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs…

Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehren Fürstenau, Schwagstorf und Vechtel um 15:02 Uhr alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete: “Rauchentwicklung aus der Trafostation” im Robert-Bosch-Ring in Fürstenau. Zusätzlich waren die Polizei, der Rettungsdienst sowie der Energieversorger im Einsatz.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs wurde die Meldung bestätigt und umgehend ein Löschangriff aufgebaut, die Trupps standen unter Atemschutz in Bereitstellung, und die Lage wurde erkundet. Aufgrund der Gefahr des Stroms war jedoch ein direktes Eingreifen um das Feuer zu löschen nicht möglich.

Es musste auf das Eintreffen des Energieversorgers gewartet werden, der gegen 16:20 Uhr die Spannungsfreiheit herstellte. Erst danach konnte die Trafostation aufgebrochen und der gezielte Löschangriff gestartet werden.

Während der Wartezeit wurde das angrenzende Nachbargebäude vorsorglich über die Hubrettungsbühne mit einer sogenannten Riegelstellung geschützt, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Gleichzeitig informierten wir die Bevölkerung über die sozialen Medien, Katwarn und unserer Website über die Gefahr durch Brandrauch sowie den temporären Stromausfall in Teilen von Fürstenau.

Der Rettungswagen aus Schwagstorf wurde aufgrund der längeren Einsatzdauer von den ehrenamtlichen Kräften der DRK Schnelleinsatzgruppe Ankum abgelöst, um eine durchgehende Versorgung sicherzustellen.

Um 17:14 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden: Das Feuer war gelöscht, und der Strom in allen Bereichen wiederhergestellt. Im Einsatz waren mehrere Trupps unter Atemschutz mit einem Strahlrohr.

Ein besonderer Dank gilt der Bevölkerung für ihr Verständnis, insbesondere da einige Bereiche den Strom früher zurückerhielten, während andere erst nach Abschluss der Arbeiten des Energieversorgers wieder versorgt werden konnten.

Text und Fotos: Florian Kessler

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