Melle -
04.05.306
Einfamilienhaus nach ausgedehntem Kellerbrand unbewohnbar
Kellerbrand in Melle-Gerden: Einfamilienhaus nach stundenlangem Feuerwehreinsatz unbewohnbar.

Am Montagnachmittag nahmen die Bewohner eines Einfamilienhauses Brandgeruch und eine Rauchentwicklung aus ihrem Keller wahr und informierten die Rettungskräfte über den Notruf 112. Die Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte die Ortsfeuerwehren Altenmelle, Melle-Mitte und Bakum mit dem Stichwort „Kellerbrand“ in die Straße „Am Brunnen“ in Melle-Gerden.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das gesamte Gebäude vollständig verraucht. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich beide Bewohner bereits ins Freie gerettet und blieben unverletzt. Parallel bereitete die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs den Löschangriff vor.

Zunächst gingen zwei Trupps unter Atemschutz in den Keller vor, um den Brand zu lokalisieren. Durch die starke Verrauchung war eine Orientierung nur mittels Tasten möglich. Nachdem die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung starteten und diverse Öffnungen für den Abzug des Rauches geschaffen hatten, wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt, um Hitze und Rauch aus dem Gebäude samt Keller zu entfernen.

Im weiteren Verlauf waren insgesamt neun Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten kamen zusätzlich Atemluftfilter und Wärmebildkameras zum Einsatz, um versteckte Glutnester zu finden und abzulöschen.

Nach circa vier Stunden waren die Brandbekämpfung und die anschließenden Aufräumarbeiten abgeschlossen. Am Abend kontrollierte eine Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr Altenmelle den Brandort erneut, um ein Wiederaufflammen des Brandes auszuschließen.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützt von Einheiten der Polizei und des Rettungsdienstes unter der Leitung von Stefan Klaphecke, stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Altenmelle, im Einsatz.

Text und Fotos: Feuerwehr Melle

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