Hagen a.T.W. -
07.04.2017
Jahresmitgliederversamllung der Gemeindefeuerwehr Hagen a.T.W.  
2016 war ein ereignisreiches Jahr für die Hagener Feuerwehren. Das zeigte sich auch auf der Jahresmitgliederversammlung im Natrup-Hagener Bürgerhaus: Nicht nur die Zahl der Einsatzstunden stieg, mit dem Umbau des Feuerwehrhauses in der Niedermark ging auch eine langjährige Modernisierungsphase zu…

2016 war ein ereignisreiches Jahr für die Hagener Feuerwehren.

Das zeigte sich auch auf der Jahresmitgliederversammlung im Natrup-Hagener Bürgerhaus: Nicht nur die Zahl der Einsatzstunden stieg, mit dem Umbau des Feuerwehrhauses in der Niedermark ging auch eine langjährige Modernisierungsphase zu Ende. „Es war ein Jahr, das in die Geschichte der Feuerwehr eingehen wird“, meinte Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink auf der Jahresmitgliederversammlung der beiden Hagener Feuerwehren im Natrup-Hagener Bürgerhaus. Wenig hat die Freiwilligen 2016 so sehr beschäftigt wie der Umbau des Feuerwehrhauses in der Görsmannstraße. Fast das gesamte Jahr musste die Ortsfeuerwehr der Niedermark mit einer provisorischen Wache auskommen, bevor sie im Januar 2017 ihr neues Domizil bezog. Aber auch für die Ortsfeuerwehr Hagen war 2016 ein bedeutendes Jahr, feierte sie doch ihr 90-jähriges Bestehen. Die Jugendfeuerwehr erinnerte zudem an ihre Gründung vor 20 Jahren. Insgesamt wurden die beiden Feuerwehren 2016 zu 135 Einsätzen gerufen. Davon entfielen – passend zur Anzahl der Jubiläumsjahre – 90 auf die Ortsfeuerwehr Hagen. Die 89 Freiwilligen wurden zu zehn Brandeinsätzen und 103 technischen Hilfeleistungen gerufen. Hinzu kamen 18 Brandsicherheitswachen und 4 vier Fehl- beziehungsweise Täuschungsalarme. Die Zahl der Einsatzstunden stieg von 3221 auf 3610. Davon entfielen 2262 Stunden auf die Ortsfeuerwehr Hagen und 1348 Stunden auf die Ortsfeuerwehr Niedermark. Erneut stieg die Zahl der Fälle hilfloser Personen hinter verschlossenen Türen. „Das wird uns weiter verfolgen“, meinte Igelbrink. Die beiden Wehren blickten jedoch nicht nur auf das vergangene Jahr, sondern auch auf die vergangene Legislaturperiode zurück, die gleich mehrere Redner als „rote Periode“ bezeichneten. Insgesamt 3,5 Millionen Euro habe man in dieser Zeit in die Feuerwehr investiert, erklärte Bürgermeister Peter Gausmann: „Das ist schon ordentlich Holz.“ Das Geld floss vor allem in den Neubau der Hagener Wache sowie den Umbau der Wache in der Niedermark, aber es wurden auch neue Einsatzfahrzeuge angeschafft. Was noch ausstehe, sei die Bestellung zweier Löschfahrzeuge, was im April geschehen soll: „Dann haben wir einen großen Abschnitt abgeschlossen zur Modernisierung beider Wehren“, so Gausmann. Der schönste Teil des Abends waren für Igelbrink die Ehrungen. So zeichnete er Kai Bußmann und Thorsten Konersmann für ihre 25-jährige und Hartmut Niemeyer für seine 40-jährige Mitgliedschaft aus. Zehn Feuerwehrleute erhielten zudem Beförderungen. Besonders lang anhaltenden Applaus erntete der ehemalige Vorsitzende des Feuerschutzausschusses Frank Berstermann, dem die Freiwilligen für seine Unterstützung dankten. „Ich habe unwahrscheinlich viel gelernt“, meinte Berstermann. „Feuerwehr ist keine Hobbygestaltung, es hat etwas mit der Lebenseinstellung zu tun.“ Text:
Neue Osnabrücker Zeitung

Fotos:
Heijo Wöhrmann

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