Bereits zum vierten Mal organsierte Bramsches Stellvertretender Stadtbrandmeister Wilfried Menke eine Fortbildung zum Feuerwehrführerschein. Dank dieser Fortbildung dürfen nun acht Feuerwehrmänner aus dem Altkreis Bersenbrück mit Feuerwehrfahrzeugen bis 7,5 Tonnen zu Einsätzen und Übungsdiensten fahren. Bis vor wenigen Jahren gab es in den Freiwilligen Feuerwehren in der Regel keine Probleme damit, im Einsatzfall einen Fahrer für die größeren und ganz großen Löschfahrzeuge zu finden. Viele der älteren Mitglieder hatten die Fahrerlaubnis der alten Klasse 2 zum Beispiel bei der Bundeswehr erworben und mit der alten Klasse 3 durften LKWs mit einem Gesamtgewicht bis zu 7,5 Tonnen gefahren werden. Doch zum einen kommen heute junge Menschen zu den Feuerwehren, die nicht mehr zum Wehrdienst müssen und zum zweiten wurden die Fahrerlaubnisklassen Europaweit dahin gehend verändert, das mit der neuen Klasse B nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht gefahren werden dürfen. Und damit wird es für die Feuerwehren schwerer, im Einsatzfall gerade Tagsüber Fahrer für die Löschfahrzeuge zu finden. Mit der vierstündigen Fortbildung zum Feuerwehrführerschein konnte dieser Missstand in vielen Freiwilligen Feuerwehren abgestellt werden. Dazu nahmen nun acht jungen Feuerwehrmänner aus Epe, Gehrde, Rieste, Sögeln und Talge teil. Zunächst standen zwei Theorie-Unterrichtseinheiten im Bramscher Feuerwehrhaus auf dem Stundenplan. Fahrlehrer Winfried Prior von den Osnabrücker Stadtwerken erklärte den Feuerwehrleuten die rechtlichen Aspekte des Feuerwehrführerscheins und erläuterte den Teilnehmern weitere Grundlagen. Im praktischen Teil auf dem abgesperrten Schulhof der IGS in Bramsche lernten die acht Prüflinge die Fahreigenschaften der größeren Löschfahrzeuge kennen. Hier musste anhand von Hindernissen die Durchfahrtshöhe der Fahrzeuge genauso beachtet werden wie die Länge und Breite. Ebenso auf dem Programm standen das „Wenden in drei Zügen“ auf einer vorgegebenen Fläche, das längs einparken sowie eine praktische Unterweisungsfahrt im Stadtgebiet. Dank der Unterstützung durch weitere ehrenamtliche Brandschützer aus dem gesamten Stadtgebiet, die unter anderem die benötigten Fahrzeuge zur Verfügung stellten, konnten Simon Graf, Robin Scott, Alexander Ossenbeck, Stefan Krämer, Jens Wehmhoff, Timo Bosse, Jannis Schmidt und Alex Langemann die Weiterbildung erfolgreich beenden. Text und Foto::
Henning Stricker
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