Melle -
25.06.2025
Sieben Pferde sterben bei Vollbrand eines Reitstalls in Melle
In der Nacht zu Dienstag meldete ein Autofahrer auf der Autobahn 30 einen Feuerschein auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Meller Stadtteil Krukum. Die Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte zunächst die Ortsfeuerwehren Riemsloh und Hoyel mit dem Stichwort „F2 – unklarer Feuerschein“.  Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Stallgebäude eines…

In der Nacht zu Dienstag meldete ein Autofahrer auf der Autobahn 30 einen Feuerschein auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Meller Stadtteil Krukum. Die Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte zunächst die Ortsfeuerwehren Riemsloh und Hoyel mit dem Stichwort „F2 – unklarer Feuerschein“. 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Stallgebäude eines Reiterhofes bereits in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde umgehend eine umfangreiche Nachalarmierung durchgeführt. Zwei dem Reiterhof zugehörige Personen begannen noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit der Rettung der Tiere und konnten zwei Pferde in Sicherheit bringen. Zwei weitere Tiere wurden von den Einsatzkräften mithilfe eines Trennschleifers aus den Pferdeboxen befreit und den Eigentümern übergeben. Für sieben weitere Tiere kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie verendeten in den Flammen. Die beiden Personen verletzten sich bei der Rettung leicht und wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Im weiteren Verlauf konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Einsatzkräfte richteten zu diesem Zweck Riegelstellungen zu angrenzenden Gebäuden ein. Die Wasserversorgung sicherten sie durch einen Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen sowie eine Schlauchleitung vom Fluss Else. 

Zur Bekämpfung letzter Glutnester kamen im späteren Verlauf ein Teleskoplader sowie ein Bagger zum Einsatz. Mit deren Hilfe wurden Strohballen auseinandergezogen und abgelöscht. Zudem wurde das einsturzgefährdete Gebäude teilweise abgetragen. 

Die Freiwillige Feuerwehr Melle war mit etwa 80 Kräften aus mehreren Ortsfeuerwehren unter der Leitung des stellvertretenden Riemsloher Ortsbrandmeisters Patrick Lange im Einsatz. Unterstützt wurden sie von rund 20 Einsatzkräften des Rettungsdienstes, des DRK-Kreisverbands Melle sowie der Polizei. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden. 

Text und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Melle

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