Am Mittwochabend ereignete sich auf der Autobahn 30 zwischen Riemsloh und Melle-Ost ein schwerer Verkehrsunfall. Die ersteintreffenden Polizeikräfte sicherten die Unfallstelle zunächst ab und forderten Unterstützung seitens der Feuerwehr an, da vermutlich Betriebsstoffe aus dem LKW ausliefen. Die Ortsfeuerwehr Riemsloh war im Einsatz. Während der Anfahrt zur Einsatzstelle in Höhe der Auffahrt Riemsloh in Fahrtrichtung Amsterdam erhielten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Rückmeldung, dass sich der LKW-Fahrer noch in seiner Kabine befinden und der Ausstieg versperrt sein sollte. Der LKW war zuvor auf schneebedeckter Fahrbahn in die Leitplanke gefahren und mit der Zugmaschine entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand gekommen. Aufgrund der Rückmeldung kam auch ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Melle zum Einsatz. Die Feuerwehrmitglieder konnten die Fahrertür ohne technisches Gerät öffnen und den Fahrer befreien. Er blieb augenscheinlich unverletzt und lehnte einen Transport in ein Krankenhaus ab. Anschließend prüften die Kräfte der Feuerwehr die verunfallte Zugmaschine auf auslaufende Betriebsstoffe. Hierfür mussten sie sich zunächst der Schneemassen annehmen: „Wir haben mit Schaufeln den Tank freigegraben und dann den auslaufenden Diesel mit Wannen aufgefangen“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Daniel Riske. Anschließend leuchteten sie die Unfallstelle aus und unterstützten das beauftragte Fachunternehmen bei der Bergung des LKW. Nach etwa zwei Stunden konnte auch die bis zuletzt vor Ort verbliebene Fahrzeugbesatzung die Einsatzstelle verlassen. Text und Fotos:
Feuerwehr Melle
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Am vergangenen Samstag haben 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ankum eine Fortbildung in der Handhabung mit Motorsägen durchgeführt. Da die Niedersächsischen Landesforsten im Rahmen der Holzernte derzeit am Trimm-Dich-Pfad arbeiten, bot sich kurzfristig die...













