Bissendorf -
22.12.2024
Zimmerbrand in Wohnheim in Bissendorf
Am Montagnachmittag, dem 16.12.2024, kam es in einem dreigeschossigen Seniorenwohnheim am Friedensweg in Bissendorf zu einem Zimmerbrand, der einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auslöste.

In einem dreigeschossigen Wohnheim für Senioren mit insgesamt 26 Apartmentwohnungen kam es am Montagnachmittag den 16.12.24 am Friedensweg in Bissendorf zu einem Zimmerbrand. Dieser zog einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten die Bewohner die Brandwohnung bereits verlassen, jedoch breitete sich der Brandrauch im gesamten Erdgeschoss aus. Durch die moderne Brandschutzausstattung des Gebäudes konnte das Treppenhaus rauchfrei gehalten werden und die weiteren Bewohner hierrüber und über die Drehleiter, über das Dach gerettet werden. Parallel hierzu wurde im Erdgeschoss mit insgesamt drei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung durchgeführt.

Alle geretteten Personen wurden im nahe gelegenem Seniorenzentrum durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Hierzu kam sowohl der Regelrettungsdienst als auch MANV-Komponenten zum Einsatz. Insgesamt wurden 35 Personen gerettet und betreut – hiervon wurden vier zur weiteren Behandlung dem Krankenhaus zugeführt. Neben den initial alarmierten Wehren Bissendorf, Jeggen, Schledehausen und Ellerbeck wurden nach der Bestätigung des Feuers zu Beginn des Einsatzes noch die Wehren aus Voxtrup, Hitzhausen und eine weitere Drehleiter der Berufsfeuerwehr Wache 2 alarmiert. Außerdem noch das DRK Bissendorf und Melle. Diese sammelten sich im Bereitstellungsraum auf dem Verbrauchermarkt-Parkplatz. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettunsdienst u. Polizei vor Ort im Einsatz.

Durch die Sperrung der Osnabrücker Straße kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Bewohner des 1.OG u. 2.OG konnten ihre Wohnungen nach Abschluss des Einsatzes wieder beziehen – für die Mieter der Wohnungen im Erdgeschoss, die noch nicht wieder bezogen werden können, wurden kurzfristig, unbürokratische Lösungen gefunden oder sie kamen bei Verwandten unter.

Text und Foto: Dennis Wermann

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