Melle -
26.12.2022
Nach Kollision mit Zug: Einsatzkräfte finden verendetes Reh in NRW
Ein Zug ist am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Minden mit einem zunächst unbekannten Objekt zusammengestoßen. Zur Erleichterung der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Wie bereits im August und…

Ein Zug ist am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages auf der Bahnstrecke zwischen Osnabrück und Minden mit einem zunächst unbekannten Objekt zusammengestoßen. Zur Erleichterung der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Wie bereits im August und im Dezember dieses Jahres war ein Tier mit einem Zug kollidiert.

Da zunächst von einer Kollision eines Zuges mit einem unbekannten Objekt in der Nähe eines Bahnübergangs in Melle-Wetter die Rede war, alarmierte die Regionalleitstelle Osnabrück die Ortsfeuerwehren Tittingdorf, Buer und Markendorf sowie die Rüstwageneinheit Melle-Mitte mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit Zug“. Auch das Notarzteinsatzfahrzeug aus Melle und ein Rettungswagen aus Spenge, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie die Polizei rückten aus.

Von der Krukumer Straße aus suchten einige Kräfte die Umgebung entlang der bereits gesperrten Bahnstrecke in Richtung Bruchmühlen ab. Wenige Minuten später stellte sich nach erneutem Kontakt mit der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn heraus, dass der beteiligte Zug einige Kilometer weiter zwischen Bruchmühlen und Bünde stand. In unmittelbarer Nähe sollte auch der Zusammenprall stattgefunden haben.

Dementsprechend kamen auch auf nordrhein-westfälischer Seite die örtlich zuständigen Rettungskräfte zum Einsatz. Von der zunächst gemeldeten Unfallstelle in Melle machten sich ebenfalls Einheiten zur Unterstützung auf den Weg. Hierfür arbeiteten die beiden Leitstellen in Osnabrück und Herford eng zusammen. Kurze Zeit später bestätigten die Kräfte dort die Kollision des Zuges mit einem Reh. Die Einsatzmaßnahmen in Melle-Wetter waren somit nach etwa einer Dreiviertelstunde beendet. Etwa 50 ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Melle waren unter der Leitung des Tittingdorfer Ortsbrandmeisters Florian Staas im Einsatz.

Text und Fotos: Feuerwehr Melle

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