Eine erfreuliche Jahresbilanz und personelle Weichenstellungen für die kommenden Jahre sind die wichtigsten Ergebnisse des jüngsten Kreisjugendfeuerwehrtags der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises Osnabrück. Hierzu hatte Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Pieper die 34 Jugend- und fünf Kinderfeuerwehren nach Neuenkirchen eingeladen. Einige Gäste waren ebenfalls erschienen, darunter Landrätin Anna Kebschull.

Die richtete den Blick nach vorne. Sie sei sehr stolz darüber, dass der Landkreis Osnabrück eine so aktive Jugend- und Kinderfeuerwehr hat. Sie dankte den Betreuern und berichtete, dass trotz schwieriger Haushaltslage nicht an der Arbeit der Jugendfeuerwehr gespart werde, im Gegenteil. Schließlich sei die Jugendarbeit der Feuerwehr wichtig, um auch für die Zukunft dort gut aufgestellt zu sein.
Dass der Landkreis Osnabrück sich darüber vorerst keine Sorgen machen muss, belegte Christoph Pieper anschließend mit ein paar Zahlen. Mit 823 Jungen und Mädchen ist der Mitgliederstand der Kreisjugend- und Kinderfeuerwehr so hoch wie noch nie und bestätigt damit erneut den erfreulichen Trend der vergangenen Jahre. Inklusive Jugendwarten, Betreuern und Kreisjugendfeuerwehrleitung beträgt die Gesamtmitgliederzahl 1182 Personen. Im folgenden Jahresbericht berichtete er über personelle Veränderungen und größere Veranstaltungen im vergangenen Jahr wie die Poolparty in Bramsche, den Besuch von 50 Teilnehmern am Jugendfeuerwehrzeltlager unseres polnischen Partnerlandkreises Olsztyn und die Gründung der Kinderfeuerwehr Badbergen. Das Jahr 2025 sei ein erfolgreiches gewesen, resümierte Kreisjugendfeuerwehrwart Pieper.

Auch das Jugendforum erhielt anschließend eine Stimme. Als „das Wertvollste“ bezeichneten dessen Mitglieder Marcia, Sina und Jakob die Tatsache, mitbestimmen zu dürfen. „Wer Lust hat, sich einzubringen und aktiv mitzugestalten, ist dort genau richtig“, sagten sie über das Jugendforum.
Mitgestalten wird Kreisjugendfeuerwehrwart Pieper in den nächsten zwei Jahren in seiner Funktion ebenfalls – das entschied die Versammlung einstimmig. Er betonte jedoch noch einmal, diese zwei Jahre als Übergangs- und Einarbeitungszeit für einen Nachfolger zu nutzen, da er sich danach zurückziehen und sein Amt abgeben werde. Weitere personelle Weichenstellungen in der Kreisjugendfeuerwehrleitung betreffen den stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwart des Altkreises Osnabrück. Den vakanten Posten übernimmt Martin Mützel von der Jugendfeuerwehr Glandorf. Er wurde ebenso einstimmig gewählt wie Benjamin Richter (Jugendfeuerwehr Hilter) als Nachfolger von Felix Riemann, Fachbereichsleiter Wettbewerbe, und wie Christian Kley (Jugendfeuerwehr Wallenhorst) als Kassenprüfer.
Und sonst? Die Anwesenden besprachen Organisatorisches, etwa das bevorstehende Kreiszeltlager in Dorum, die neue Funktionsabzeichen-Richtlinie und einen neu erstellten WhatsApp-Kanal für Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte. Sie alle blickten optimistisch auf die anstehenden Veranstaltungen im Jugendfeuerwehrjahr 2026.
Den Jahresbericht der Kreisjugendfeuerwehr findet man hier zum download:









