BAD ROTHENFELDE -
22.02.2019
Jahreshauptversammlung der Freiwiligen Feuerwehr Bad Rothenfelde  
Am Freitag dem 15.Februar konnte die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rothenfelde erst Verzögerung beginnen, ein Einsatz war am späten Nachmittag im Erlenweg dazwischengekommen. Um 17.13 Uhr gab es Alarm […]

Am Freitag dem 15.Februar konnte die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rothenfelde erst Verzögerung beginnen, ein Einsatz war am späten Nachmittag im Erlenweg dazwischengekommen. Um 17.13 Uhr gab es Alarm – Fett in einer heißen Pfanne hatte sich entzündet und die Küche eines Wohnhauses in Brand gesetzt. Mit 15 Minuten Verspätung konnte Gemeindebrand- meister Michael Janböke, neben Bürgermeister, Verwaltung, Gemeinderat und Deutschem Roten Kreuz, die Mitglieder seiner Truppe begrüßen. Sein Stellvertreter Andreas Kammann versorgte die Anwesenden dann mit Zahlen und Statistiken. 52 Mitglieder hat die Feuerwehr derzeit, sieben mehr als ein Jahr zuvor. Die Aktiven konnten acht neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen und vier junge Männer aus der Jugendfeuerwehr übernehmen. 186 Einsätze hatte es im vergangenen Jahr gegeben, das waren 56 mehr als im vergangenen Jahr. Einer der Gründe dafür war der Orkan Friederike, weshalb die Blauröcke allein 38-mal ausrücken mussten. Brände gab es im vergangenen Jahr in Bad Rothenfelde 13, Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen 18 und technische Hilfeleistungen 35. Zehnmal rückte die Feuerwehr zur Nachbarschaftshilfe in die umliegenden Orte aus. 33 Mal halfen die Aktiven Menschen in Notlagen und vier Mal bei Verkehrsunfällen. „Das Jahr war sehr arbeitsreich“, sagte Andreas Kammann und meinte damit nicht nur die Einsätze. Einige Mitglieder hatten notwendige Lehrgänge absolviert, zum Beispiel im Umgang mit den Atemschutzgeräten oder der Motorsäge. Auch die Jugendfeuerwehr war im vergangenen Jahr äußerst aktiv. Jugendfeuerwehrwart Rüdiger Christoffer berichtete von verschiedenen Wettbewerben der Jugendfeuerwehren, von Ausflügen und einem Kurzurlaub im Zeltlager, sowie von Übungsdiensten, die zweimal im Monat stattfinden. In diesem Jahr stehen unter anderem Besuche im Bergbaumuseum Ibbenbüren und im Stahlwerks Georgsmarienhütte auf dem Programm, der Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehr am 23. Juni und ein Zeltlager am Eyller See in Nordrhein-Westfalen. Bürgermeister Klaus Rehkämper versicherte, dass der Gemeinderat auch weiterhin geschlossen hinter der Feuerwehr stehe. Die Neuanschaffung einer Drehleiter für rund 700.000 Euro sei nun in trockenen Tüchern, das Fahrzeug werde voraussichtlich im Oktober ausgeliefert. „Die Feuerwehr muss Tag und Nacht Gewehr bei Fuß stehen und hat Einsätze mit unterschiedlichsten Anforderungen zu bewältigen, die immer mehr werden“, sagte der Bürgermeister. Am Ende der Versammlungen nahm Michael Janböke verschiedene Beförderungen und Ehrungen vor. Ronja Wieland und Jan Niklas Landsiedel wurden zur Feuerwehrfrau und zum Feuerwehrmann befördert, Lukas Burlage, Dennis Pohlmann, Leon Rieger und Christian Tönsing dürfen sich nun Oberfeuerwehrmann nennen. Henrik Garner, Lukas Temme, Tjorben Kammann und Lucas Pohlmann wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Maximilian Fischer zum Löschmeister und Jan-Patrick Strohmeyer und Stephan Tönsing zum Oberlöschmeister. Für 40 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Gemeindebrandmeister Andreas Kammann, Andreas Temme und Andreas Note. 25 Jahre sind Andre Heinrich und Marcus Leuenroth dabei. Text:
Feuerwehr

Fotos:
Nikolas Strohmeyer

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