BAD IBURG -
26.11.2017
Herbstübung 2017 der Stadtfeuerwehr Bad Iburg  
12 Einsatzfahrzeuge, über 60 Feuerwehrkräfte, 5 Verletztendarsteller und einige anspruchsvolle Aufgaben bildeten den Rahmen für die unangekündigte Herbstübung 2017 der Stadtfeuerwehr Bad Iburg. Zunächst sah es für die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bad Iburg nach einem Routineeinsatz aus – „Auslösung der…

12 Einsatzfahrzeuge, über 60 Feuerwehrkräfte, 5 Verletztendarsteller und einige anspruchsvolle Aufgaben bildeten den Rahmen für die unangekündigte Herbstübung 2017 der Stadtfeuerwehr Bad Iburg.

Zunächst sah es für die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bad Iburg nach einem Routineeinsatz aus – „Auslösung der Brandmeldeanlage in der Dörenbergklinik“. Vier Minuten nach dem Alarm rückte das Tanklöschfahrzeug mit den ersten acht Kräften aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Rezeption der Klinik die Leitstelle bereits telefonisch informiert, dass es „tatsächlich brennen würde, und Personen vermisst werden“.

Daraufhin erhöhte die Leistelle Osnabrück die Alarmstufe und gab Vollalarm für die Ortsfeuerwehren Bad Iburg, Glane und Hagen a.T.W.

Für den Ablauf der Übung wurde vom Vorbereitungsteam folgendes Szenario angenommen:

Nach Arbeiten in einem Technikraum war es zu einem Brand gekommen. Die anwesenden Monteure erlitten schwere Verbrennungen und konnten das Gebäude aufgrund von Rauch und Flammen nicht mehr selbständig verlassen.

In Folge des Brandes im Technikraum war eine Störung in der Chlorgasanlage des Schwimmbades aufgetreten, sodass zusätzlich zu Menschenrettung und Brandbekämpfung von einem Gefahrgutfall ausgegangen werden musste. Zur Abarbeitung wurde die Einsatzstelle in vier Abschnitte unterteilt.

1. Abschnitt: Menschrettung und Brandbekämpfung im Kellerraum durch die Ortsfeuerwehr Bad Iburg und das Tanklöschfahrzeug Hagen.

2. Abschnitt: Menschenrettung und Gefahrgutbekämpfung durch die Ortsfeuerwehr Glane mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Hagen.

3. Abschnitt: Dekontamination durch die Dekon-Dusche aus Glane.

4. Abschnitt: Patientenablage und Weiterversorgung durch den Rettungsdienst. Für die ersten drei Einsatzabschnitte waren jeweils eine große Zahl von Atemschutzgeräteträgern notwendig um einerseits die verrauchten Kellerräume betreten zu können und andererseits unter Chemikalienschutzanzügen die Arbeiten im Schwimmbadbereich zu verrichten.

Nach ca. einer Stunde kräftezehrender Arbeit wurde „Feuer aus“ und „Übungsende“ gemeldet. Vor Ort waren die Ortsfeuerwehren Bad Iburg, Glane, Hagen a.T.W., die Malteser Georgsmarienhütte, Verantwortliche der Dörenbergklink und die Gruppe „Realistische Unfalldarstellung“ des DRK Osnabrück-Land, die mit viel Arbeit täuschend echte Verbrennungen und andere Verletzungen geschminkt hatten. Text und Fotos:
Feuerwehr Bad Iburg

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