GLANE -
10.04.2019
Heckenbrand
Gegen 18:50 Uhr ertönten die Funkmeldeempfänger der Glaner Feuerwehrkameraden. Mit dem Stichwort „Heckenbrand“ wurden sie in den Ortsteil Glane in Bad Iburg alarmiert. Eine Koniferenhecke war in der Straße „Am […]

Gegen 18:50 Uhr ertönten die Funkmeldeempfänger der Glaner Feuerwehrkameraden. Mit dem Stichwort „Heckenbrand“ wurden sie in den Ortsteil Glane in Bad Iburg alarmiert.

Eine Koniferenhecke war in der Straße „Am Nageldamm“ in Brand geraten. Das Feuer, welches für viele Kameraden bereits auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus schon aus der Ferne erkennbar war, hat sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte auf einer Länge von etwa 60 Metern ausgebreitet. Zudem drohte es auf ein angrenzendes Waldstück überzugreifen. Mit zwei C-Rohren und einem Schnellangriff wurde eine weitere Ausbreitung in beide Richtungen verhindert und das Feuer schließlich abgelöscht. Abschließend wurden Glutnester mittels Wärmebildkamera ausfindig gemacht und ebenfalls abgelöscht. Bei Löschversuchen durch Anwohner hat sich eine Person leicht verletzt und wurde bis zum Eintreffen des Rettungswagens von einem rettungsdienstlich ausgebildeten Kameraden medizinisch versorgt.
Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Glane mit 4 Fahrzeugen und rund 20 Kameraden, ein Rettungswagen sowie die Polizei.

Um ein erneutes Feuer zu verhindern, sollte der Eigentümer in regelmäßigen Abständen den Bereich kontrollieren. Dabei wurden gegen 21:30 Uhr in 10-15 Metern Entfernung mehrere Glutnester entdeckt. Diese etwa Zwei-Euro-Münzen großen Glutnester befanden sich auf einer Höhe von 5-6 Metern in einem Waldstück und waren erst durch die eingetretene Dunkelheit wahrzunehmen.
Sicherheitshalber wurde umgehend die Feuerwehr Glane hinzugezogen, um einem weiteren Brand entgegenzuwirken. Nach den Löschmaßnahmen wurde das Gelände weiträumig kontrolliert, jedoch keine weiteren Glutnester mehr gefunden. Insgesamt dauerten dieser Einsatz rund eine Stunde. Text und Fotos:
Dennis Buchholz & Julian Leuders

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