In der Nacht von Donnerstag auf Freitag den 05.05. wurden wir gegen 02:00 Uhr zu einem LKW Unfall auf der A33 in Fahrtrichtung Bielefeld zwischen der Anschlussstelle Borgloh und Hilter alarmiert. Ein mit teilweise gefährlichen Stoffen geladener LKW war dort von der Fahrbahn abgekommen, anschließend kippte der Anhänger durch ein Ausweichmanöver auf die Seite. Die Ursache dafür war laut der Polizei vermutlich ein Sekundenschlaf des Fahrers, der zum Glück aber nur leicht verletzt wurde. Nach der ersten Erkundung der Einsatzstelle entschieden wir uns für eine Alarmerhöhung auf ABC 2, womit der Fachzug der Umweltgruppe Osning zum Einsatzort gerufen wurde. Diese Gruppe ist für Einsätze mit Chemikalien und anderen gefährlichen Stoffen spezialisiert. Weitere Erkundungen unter hohen Schutzmaßnahmen ergaben, dass eine stark ätzende Flüssigkeit im Inneren des LKW-Anhängers auslief. Durch aufwändige Aufbauten und Vorgehen an der Einsatzstelle konnte das Stückgut in Form eines 1000 Liter IBC Container nach und nach freigeräumt und abgedichtet werden. Mehrere Trupps mit Chemikalienschutzanzügen konnten den Container letztendlich erfolgreich aus dem Anhänger des LKW’s bergen und an die Spezialfirma übergeben, die sich um einen fachgerechten Weitertransport und Reinigung der Einsatzstelle kümmerte. Aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen und der schwierigen Planung und Durchführung eines solchen gefährlichen Einsatzes, waren rund 25 Feuerwehrfahrzeuge und über 150 Einsatzkräfte über 10 Stunden lang im Dauereinsatz. Die Autobahn war für die Zeit des Einsatzes und die Bergung des LKW in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Nachdem wir die Einsatzstelle an die Polizei übergeben konnten, konnten wir gegen 13:00 Uhr wieder ins Gerätehaus einrücken. Text und Fotos:
Feuerwehr Borgloh
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