MELLE -
02.09.2020
Feuerwehr verhindert Brandausbreitung in Scheunenkomplex
Am Mittwochmittag geriet auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Wellingholzhausener Ortsteil Handarpe eine Scheune in Brand. Mehrere Meller Ortsfeuerwehren, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei waren im Einsatz. Die Einsatzkräfte […]

Am Mittwochmittag geriet auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Wellingholzhausener Ortsteil Handarpe eine Scheune in Brand. Mehrere Meller Ortsfeuerwehren, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei waren im Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten ein Überschlagen der Flammen auf direkt angrenzende Gebäudeteile verhindern. Menschen oder Tiere wurden durch das Feuer nicht verletzt. Kurz vor 13 Uhr wurden mehrere Personen auf eine Rauchentwicklung aus der Scheune aufmerksam. Sie setzten den Notruf ab, sodass der Disponent der Regionalleitstelle Osnabrück kurze Zeit später Sirenenalarm für die Ortsfeuerwehren Wellingholzhausen und Gesmold auslöste. Darüber hinaus wurde die Drehleitereinheit Melle-Mitte, eine Rettungswagenbesatzung der DRK Rettungswache Melle sowie die Polizei zum Einsatzort entsendet. Als die ersten Einsatzfahrzeuge die Einsatzstelle an der Hornstraße erreichten, stand ein Dachstuhl des Gebäudearrangements aus einzelnen Scheunen bereits im Vollbrand. Da den Einsatzkräften zügig mitgeteilt wurde, dass sich weder Menschen noch Tiere in dem Gebäudeteil befanden, konnten sie sich umgehend auf den Schutz der direkt angrenzenden Scheunen konzentrieren. Aufgrund der ländlichen Lage forderte der Einsatzleiter frühzeitig die Ortsfeuerwehr Altenmelle zur weiteren Unterstützung an. Mit einem gezielten Löscheinsatz von mehreren Stellen aus verhinderte die Feuerwehr eine weitere Ausbreitung des Feuers und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Zur Brandbekämpfung kam auch das Wenderohr der Drehleiter aus dem Innenhof des Scheunenkomplexes heraus zum Einsatz. Von einer Steckleiter aus öffneten Einsatzkräfte unter Atemschutzgeräten stellenweise die Dachhaut, um eine Brandausbreitung unter den Dachplatten ausschließen zu können. Eine Giebelseite des etwa 20 mal 6 Meter großen Gebäudeteils stürzte während der Löscharbeiten teilweise ein. Für die Löschwasserversorgung positionierten die Feuerwehrmitglieder zwei Tragkraftspritzen an einem auf dem Grundstück befindlichen Teich. Um den erhöhten Bedarf an Löschwasser zu decken, verlegten die Einsatzkräfte auch eine Leitung zu einem etwa 300 Meter entfernten Hydranten. Mehrere ehrenamtliche Mitglieder der DRK Kreisbereitschaft Melle lösten den hauptamtlichen Rettungsdienst zur Absicherung der Feuerwehrmitglieder ab. Für einen Teil der rund 60 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Mario Stumpe dauerte der Einsatz über mehrere Stunden an. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Text und Fotos:
Feuerwehr Melle

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