Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd des Landkreises Osnabrück übte am Samstag, den 6. Juni 2026, den Ernstfall. Angenommen wurde ein ausgedehnter Flächenbrand in einem Moorgebiet auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern.

Im Mittelpunkt des Übungsszenarios stand der Schutz eines örtlich ansässigen Unternehmens. Ziel der Einsatzkräfte war es, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und das Betriebsgelände vor dem Feuer zu schützen. Das unwegsame Gelände sowie mehrere Bäche stellten die Einsatzkräfte dabei vor besondere Herausforderungen.


Der Fachzug 3, Technische Hilfeleistung, errichtete im Gelände mehrere Behelfsbrücken, um die Bachläufe sicher überqueren zu können. Anschließend wurde die Brandbekämpfung im Moor unter anderem mit Löschrucksäcken, Hacken und Strahlrohren vorgenommen. Gerade die schwierigen Bodenverhältnisse machten ein umsichtiges und koordiniertes Vorgehen erforderlich.




Die Wasserversorgung an der Einsatzstelle wurde über mehrere Faltbehälter sowie einen Wassertransportzug sichergestellt. Das Löschwasser wurde von einer rund drei Kilometer entfernten Wasserentnahmestelle am Kieswerk zur Einsatzstelle transportiert.






Parallel zu den Löschmaßnahmen baute der Fachzug 4 die logistische Einsatzstellenverpflegung auf. Die eingesetzten Kräfte wurden dort mit Essen, Getränken und Sitzmöglichkeiten versorgt.
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen unter der Führung von Bereitschaftsführer Josef Wiemann im Einsatz.





























Text und Fotos: Dominik Redeker
Presseteam Kreisfeuerwehr Osnabrück









