Am Dienstagabend, den 2. Juni, wurden die Feuerwehren Fürstenau, Vechtel und Ohrtermersch sowie die Drehleitereinheit Ankum um 21:37 Uhr zu einem Zimmerbrand an der Ettenfelder Straße in Fürstenau alarmiert.

Bereits während der Anfahrt zum Feuerwehrhaus wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht. Daraufhin erfolgte die Nachalarmierung der Feuerwehr Schwagstorf. Noch vor dem Ausrücken der ersten Einsatzkräfte erhielt die Feuerwehr die Rückmeldung der Leitstelle, dass die betroffene Person durch einen Ersthelfer mittels einer Leiter aus dem Gebäude gerettet werden konnte. Das schnelle und beherzte Eingreifen des Ersthelfers trug maßgeblich dazu bei, die Person rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs bestätigte sich die gemeldete Lage. Im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses war es zu einem Brand gekommen. Flammen waren bereits deutlich aus einem Fenster sichtbar. Unverzüglich ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen sowie eine weitere Ausbreitung verhindern.
Parallel dazu wurde die Wohnung belüftet. Durch den Einsatz eines Rauchverschlusses konnte eine weitere Rauchausbreitung innerhalb des Gebäudes und damit zusätzlicher Schaden verhindert werden. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte den Dachboden auf eine mögliche Brandausbreitung. Hierbei konnten keine weiteren Brandherde festgestellt werden.
Insgesamt wurden fünf Personen durch den Rettungsdienst gesichtet. Zwei Personen wurden verletzt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Eine Person erlitt schwere, eine weitere leichte Verletzungen. Zusätzlich wurde durch den bodengebundenen Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber angefordert. Dieser konnte die Einsatzstelle aufgrund der Witterungsverhältnisse jedoch nicht anfliegen.
Nachdem die Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle des Gebäudes abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Text und Foto: Florian Keßler









