GEHRDE -
18.01.2021
Gefahrgutunfall auf der B 214
Mit dem Einsatzstichwort „TH Person klemmt – VU LKW – Person eingeschlossen -LKW qualmt“ wurden am Montagnachmittag gegen 15.31 Uhr von der Regionalen Rettungsleitstelle zunächst die Feuerwehren Gehrde und Bersenbrück […]

Mit dem Einsatzstichwort „TH Person klemmt – VU LKW – Person eingeschlossen -LKW qualmt“ wurden am Montagnachmittag gegen 15.31 Uhr von der Regionalen Rettungsleitstelle zunächst die Feuerwehren Gehrde und Bersenbrück alarmiert. Nach Ermittlungen der Polizei war ein Tank-Sattelzug aus Richtung Bersenbrück kommend kurz vor dem Ort Gehrde nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er geriet auf weichem Untergrund außer Kontrolle, kippte auf die Seite, rutschte mehrere Meter und kam schließlich quer über der Fahrbahn zum Liegen.

Da der verunglückte LKW rund 25 Tonnen Eisenchlorid geladen hatte und Flüssigkeit austrat, löste die Leitstelle um 15.35 Uhr ABC Alarm Stufe 2 aus. Nachdem die ersten Einsatzkräfte den verletzten Fahrer schnell aus dem Fahrerhaus befreien konnten, wurde der Sattelauflieger von Einsatzkräften in CSA Schutzanzügen weiter erkundet. Ein Leck im Sattelauflieger konnte von den Einsatzkräften schnell gefunden und abgedichtet werden. Da bereits kleinere Mengen des Stoffes ausgetreten waren, wurde auch die Wasserbehörde des Landkreises Osnabrück zur Einsatzstelle gerufen. Neben den Fachzügen 1 bis 4 der Feuerwehrbereitschaft Umwelt der Kreisfeuerwehr Osnabrück wurden auch der ELW 2 mit der IUK Gruppe, die Feuerwehr Talge und das THW Quakenbrück nach Gehrde alarmiert. Mit den Kräften des Rettungsdienstes waren rund 170 Einsatzkräfte vor Ort. Der Fachzug 4 der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd wurde zur Verpflegung der Kräfte hinzugezogen. Vor der Bergung des verunglückten LKW musste zunächst der Gefahrstoff umgepumpt werden. Dieses wurde durch die Spedition mit eigenen Kräften und Fahrzeugen durchgeführt. Die Bundesstraße 214 musst in beiden Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Text:
Volker Köster

Text und Fotos:
Nord-West-Media und Volker Köster

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