zurück zur Startseitewww.lkos.de
 


Der Landkreis

Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

mehr ...




Neues aus den Wehren


Bericht JHV Ortsfeuerwehr Hesepe
Heseper Brandschützer hatten viele prägnante Einsätze im vergangenen Jahr


HESEPE

In seinem Jahresbericht über das abgelaufene Jahr 2017 wies Hesepes Ortsbrandmeister Willfried Sollmann noch einmal auf die vielen prägnanten Einsätze hin, die die Ortswehr im vergangenen Jahr forderten. "Wir sind im letzten Jahr zu mehreren Verkehrsunfällen in Bramsche, Hesepe, Sögeln und im benachbarten Alfhausen alarmiert worden, die wir in Zusammenarbeit mit den anderen Wehren sehr gut abgearbeitet haben", so Sollmann. "Natürlich waren auch einige spektakuläre Einsätze mit dabei. So zum Beispiel der Unfall an der Tankstelle im Dezember aber auch die Türöffnung am Schützenfestwochenende. Dort war eine Person auf dem Toilettenwagen eingeschlafen und dann vom Personal nachts versehentlich eingeschlossen worden", so Sollmann über den etwas heiteren Einsatz. "Sehr ärgerlich waren aber auch Einsätze mit nicht angemeldeten Osterfeuern sowie die Fehlalarme im Zusammenhang mit Brandmeldeanlagen", wie Sollmann die rund 40 Mitglieder und Gäste wissen lies.

 
 

Ortsbrandmeister Willfried Sollmann (l.) und Stadtbrandmeister Amin Schnieder (r.) bedankten sich bei dem ausscheidenden stellvertretenden Ortsbrandmeister Torsten Grewe (2.v.l.) und dem neuen Stellvertreter Frederik Gude (5.v.l.) sowie den beförderten Kameraden.

In diesem Zusammenhang bestätigte Bramsches Stadtbrandmeister Amin Schnieder den Heseper Brandschützern eine gute und vor allem schnelle Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. "Die Ausrückezeiten der Heseper Wehr sind verdammt gut", so sein Lob an die versammelte Mannschaft. Ein weiteres Lob hatte Schnieder für den ausscheidenden stellvertretenden Ortsbrandmeister Torsten Grewe. "Mit Torsten verliere ich einen meiner besten Mitstreiter im Stadtkommando und du wirst mir definitiv fehlen", so Schnieder über Grewe und seine geleistete Arbeit. Grewe, der das Amt aus beruflichen Gründen niederlegt, erhielt dafür von Sollmann ein kleines Präsent.

Bei den anschließenden Vorschlagswahlen wurde zunächst Hesepes Ortsbrandmeister Willfried Sollmann bei einer Enthaltung von den 31 Wahlberechtigten Mitgliedern erneut wiedergewählt. Als neuen Stellvertreter wählte die Mannschaft, bei zwei Enthaltungen, Frederik Gude zum neuen Stellvertretenden Ortsbrandmeister der Heseper Wehr.

Das neben den vielen Einsätzen auch die Aus- und Fortbildung nicht zu kurz kam erläuterte Sollmann. So besuchten vier Kameraden die Ausbildung im richtigen Umgang mit Kettensägen, jeweils ein Feuerwehrmann nahm am Sprechfunkerlehrgang, dem Maschinistenlehrgang, der Atemschutzgeräteträgerausbildung und dem Truppführerlehrgang teil. Zwei weitere Kameraden besuchten die Fortbildung über Gebäudeschäden und Einsturzgefahren an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Loy, vier Kameraden nahmen an der Realbrandausbildung in Osnabrück teil. Ebenfalls in Loy, an einer Fortbildung für Leiter einer Feuerwehr, nahm auch Ortsbrandmeister Wilfried Sollmann teil.

Aufgrund der Vielzahl an Lehrgängen konnten Sollmann und Grewe auch viele Beförderungen aussprechen. Pascal Papke und Marcel Schulz wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert, Daniel Beinke und Sebastian Wilke zum Hauptfeuerwehrmann. Tobias Frommhagen wurde durch Stadtbrandmeister Schnieder zum Hauptlöschmeister befördert. Für seine geleisteten Verdienste wurde Paspal Treder zum Feuerwehrmann des Jahres ernannt.

Ebenfalls voll des Lobes war Ortsbürgermeister Horst Sievert, der nicht nur den Ortsrat vertrat, sondern auch die Grüße von Rat, Stadtverwaltung und Bürgermeister Heiner Pahlmann überbrachte. Er wünschte den ehrenamtlichen, das sie von den oftmals gefährlichen Einsätzen gesund zurückkehren und bezog sich damit insbesondere auf die bei den vergangenen Sturmeinsätzen in ganz Deutschland verstorbenen Feuerwehrkameraden.

Text und Fotos: Henning Stricker