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Der Landkreis

Der Landkreis Osnabrück liegt im Südwesten von Niedersachsen.

Mit 2.121 qkm ist er der zweitgrößte Landkreis in Niedersachsen und in etwa so groß wie das Saarland.

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Aktuelles


Sturmeinsätze beschäftigen die Feuerwehren im Osnabrücker Land Stab der Kreisfeuerwehr und Abschnittsführungsstellen im Dienst - Landrätin Anna Kebschull informiert sich im Stab über die Lage im Landkreis Osnabrück

OSNABRÜCK

Die Feuerwehren im Osnabrücker haben sich auf die angekündigte Sturmlage gut vorbereitet. In allen 21 Städten, Gemeinden und Samtgemeinden des Landkreises wurden am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr Abschnittsführungsstellen in Betrieb genommen. Zudem hat im Kreishaus am Schölerberg der Stab Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr die Arbeit aufgenommen.

 
 

Kreisbrandmeister Cornelis van de Water (links) erläutert Landrätin Anna Kebschull die Lage. Rechts Stabsmitglied Frank Stegmanns

Ziel der vorausschauenden Maßnahmen ist es, die Rettungsleitstelle angesichts der Vielzahl der eingehenden Anrufe zu entlasten. Zwar werden in der Leitstelle noch alle ankommenden Notrufe entgegengenommen, die weitere Abwicklung der Einsätze und die Zuteilung der Einsatzkräfte zu den jeweiligen Schadensorten erfolgt jetzt über die Abschnittsführungsstellen. Dort und im Stab im Kreishaus werden dann auch die abgearbeiteten Einsätze dokumentiert.

Aufgrund der zunehmenden Unwetterlagen in den vergangenen Jahren hat die Kreisfeuerwehr in Abstimmung mit den Stadt- und Gemeindefeuerwehren ein spezielles Konzept für Unwetterlagen entwickelt, dass wir jetzt erstmals im Realeinsatz ausprobieren können, erläutert Kreisbrandmeister Cornelis van de Water. "Die Erfahrungen in den ersten beiden Stunden zeigten, dass sich das System bewährt und die aufgebauten Strukturen soweit gut funktionieren", berichtete der Kreisbrandmeister Landrätin Anna Kebschull, die sich am Abend im extra eingerichteten Stabsraum des Kreishauses persönlich ein Bild von der Einsatzsituation im Landkreis machte.

Gegen 18 Uhr waren am heutigen Freitag bereits rund 600 Feuerwehrkräfte im Einsatz und 98 verschiedene Schadensorte wurden registriert. Die Einsätze verteilten sich über das gesamte Landkreisgebiet. Besondere Einsatzschwerpunkte konnten bisher nicht festgestellt werden. Die Windstärken bewegen sich derzeit zwischen 80 und 120 km/h.

Lage-Update 22.00 Uhr
Nach den Rückmeldungen aus den Abschnittsführungstellen waren bis 22 Uhr rund 1400 Feuerwehrkräfte im Einsatz. 500 Einsatzstellen wurden bisher abgearbeitet. Davon 256 im Nordkreis und 244 im Süden des Landkreises. Bisher relativ ruhig lief es für die Feuerwehren in der Stadt Dissen und der Gemeinde Bad Rothenfelde. Dort waren nur wenige Einsätze zu verzeichnen. In der Stadt Bramsche war ein Baum auf ein Haus gefallen und in der Gemeinde Bad Laer war durch die Windböen eine Ampelanlage umgeknickt und auf die Straße gestürzt. Mehrere Straßen mussten aufgrund einer Vielzahl umgestürzter Bäume zwischenzeitlich voll gesperrt werden.

Lage-Update 19.02.2022 2.00 Uhr
Nach der Wetterprognose lässt der Sturm merklich nach. Es werden aktuell noch vereinzelte Einsätze abgearbeitet. Die meisten Abschnittsführungsstellen haben sich abgemeldet. Daher wird auch der StabTEL der Kreisfeuerwehr um 02:00 Uhr aufgelöst.

Text und Foto: Volker Köster