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Einsätze

Täglich rücken Feuerwehren im Landkreis Osnabrück aus, um bei Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen Unglücken schnell und qualifiziert Hilfe zu leisten.

Annähernd 4.000 Einsätze werden in jedem Jahr von den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitgliedern bewältigt.

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Aktuelles


Rückblick Sommerzeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Osnabrück
Tolle Stimmung, tolles Wetter, tolles Programm - kurzum - eine rundum gelungene Sache


OSNABRÜCK

Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Osnabrück trafen sich vom 30. Juni bis zum 7. Juli 2018 zum Kreiszeltlager in Dorum-Neufeld an der Nordsee. Wie auch in den letzten Jahren konnten dieses Mal Gäste aus den Partnerstädten Olsztyn / Allenstein (Polen) und Bolbec (Frankreich) und erstmals 3 Gast-Jugendfeuerwehren aus der Wesermarsch begrüßt werden.

 
 

Ein rund 40-köpfiger Vortrupp reiste einen Tag früherer an, um in die Infrastruktur für das Zeltlager zwischen Nordsee und Deich aufzubauen. Der Platz lag in unmittelbarer Nähe zum Freizeitbad Watt'n Bad. Bis zum Abend war alles soweit hergerichtet, dass für den Samstag nur noch ein paar Kleinigkeiten anlagen.

Am 30. Juni reisten dann rund 350 Jugendliche und Betreuer aus dem Landkreis Osnabrück an. Außerdem konnten 25 französische und 50 polnische Feuerwehrkameradinnen und Kameraden hier begrüßt werden. Erstmals kamen auch drei Jugendfeuerwehren aus der Wesermarsch mit 50 Teilnehmern zu Gast. Nachdem alle Zelte errichtet waren, eröffnete der Kreisjugendfeuerwehrwart Karsten Pösse am Abend das Kreiseltlager 2018.

 
 

Am zweiten Tag wurde zunächst die Jugendflamme Stufe 2 und am Nachmittag die Jugendflamme Stufe 1 abgenommen.

Von Montag bis Freitag teilte sich die große Zeltlagergruppe in drei kleinere Gruppen, die dann im Wechsel unterschiedliche Tagesziele oder Aufgaben hatten. So wurden eine Tagesfahrt zum Klimahaus nach Bremerhaven inklusive anschließender Hafenrundfahrt unternommen. Eine andere Gruppe hatte währenddessen die Möglichkeit, bei einer Wattwanderung die Nordsee einmal genauer unter Lupe zu nehmen.

 
 

Am Dienstagnachmittag stand eine Stadtralley im Nachbarort Nordholz auf dem Programm. Verschiedene Fragen mussten - auch mithilfe der Anwohner - gelöst werden. Der Abend wurde mit Cocktails und Liveband, organisiert von den Jugendlichen, im nahegelegenen Freizeitbad unter der Parole Beachparty verbracht.

Ein Highlight war der Besuch des Fliegerhorstes in Nordholz am Mittwochmorgen. Auf dem Stützpunkt der Marineflieger konnte neben Busrundfahrten über das Flugfeld und der Start- und Landebahn auch die Chance genutzt werden, einmal im Cockpit verschiedener Helikopter und Feuerwehrfahrzeugen Platz zunehmen. Dabei konnten die Jugendlichen den Soldaten viele Interessante Fragen stellen. Am Nachmittag, als alle Teilnehmer wieder auf dem Zeltplatz waren, begann der Lagerwettbewerb, zu der jede Jugendfeuerwehr eine Station mit einem Spiel vorbereitet hatte.

Am Donnerstagabend fand traditionell der offizielle Abend mit zahlreichen hochrangigen Gästen statt. Neben der Verleihung der Jugendflamme Stufe 1 und Stufe 2 fand auch die Verkündung der Platzierungen des Lagerwettbewerbes statt.

 
 

Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Staffelstabübergabe des amtierenden Kreisjugendwartes Karsten Pösse an seinen Nachfolger Christoph Pieper. Pösse, der seit nunmehr acht Jahren das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes innehatte, bedankte sich für die schöne Zeit und überreichte ein großes Eingangsschild für die kommenden Zeltlager. Auch Pieper dankte Pösse für seine Arbeit und Engagement in den letzten Jahren und überreichte im Namen der Kreisjugendfeuerwehrleitung ein kleines Präsent. Nach den Grußworten der Gäste wurden im Folgenden vom Verbandsvorsitzenden des Altkreises Bersenbrück Manfred Buhr zwei Ehrungen an die beiden Jugendwarte aus Polen und Frankreich, Tomasz Jarmu?ewski und Jerome Anquetil verliehen. Mit einer Disco wurde der offizielle Abend feierlich beendet.

Am Freitag wurde bereits mit dem Rückbau des Zeltlagers begonnen. Der Abreisetag begann für einige schon vor dem Frühstück mit dem abbauen ihrer Zelte. Um 11 Uhr verabschiedete der neue Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Pieper alle Teilnehmer aus Dorum, so dass alle am Nachmittag wieder in ihren Heimatorten ankamen.

Text und Fotos: Christoph Pieper