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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Ausbreitungsgefahr gebannt: Carport und Fahrzeuge brennen in Buer

MELLE - 15.04.2022

In der Nacht zu Karfreitag sind in Buer an der Stüvestraße zwei Fahrzeuge und ein Carport in Brand geraten. Mehrere Meller Ortsfeuerwehren, Polizei, DRK-Rettungsdienst und -Kreisverband waren im Einsatz.
Der Brand ereignete sich auf dem direkten Nachbargrundstück des Bueraner Feuerwehrhauses. Der Disponent der Regionalleitstelle Osnabrück löste Sirenenalarm für die Ortsfeuerwehren Buer, Markendorf und Tittingdorf aus. Neben dieser Alarmeinheit wurde auch die Drehleitereinheit Melle-Mitte sowie ein Rettungswagen der DRK-Rettungswache Melle nach Buer entsandt. Die Meldung: "Es brennt ein Gebäude hinter dem Gerätehaus."
Als die ersten Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus eintrafen, stand direkt nebenan ein Carport in Flammen. Darunter waren zwei Fahrzeuge geparkt, die ebenfalls brannten. In diesem Moment bestand eine Ausbreitungsgefahr auf das Wohnhaus sowie auf eine Trafostation und den angrenzenden Carport der Feuerwehr.
Trupps unter Atemschutz setzten mehrere Strahlrohre ein, um zunächst die Nachbargebäude vor den Flammen zu schützen. Dann brachten sie den Brand unter Kontrolle. Die Brandbekämpfung erfolgte von drei Seiten sowie aus dem Korb der Drehleiter.
Weil neben dem Carport ein Brennholzlager sowie ein angrenzender Schuppen mit eingelagerten Gegenständen viel Brandlast boten, dauerten die Nachlöscharbeiten längere Zeit bis in den Freitagnachmittag an. Dabei setzte die Feuerwehr einen Teleskopstapler mit Schaufel und Greifer ein. Damit entfernten die Einsatzkräfte zunächst die Fahrzeuge und zogen dann Carport sowie Schuppen auseinander, um alle Glutnester zu erreichen.
Für den arbeitsintensiven Atemschutzeinsatz, bei dem insgesamt 15 Atemschutztrupps tätig wurden, forderte Einsatzleiter Tobias Rauer die Ortsfeuerwehr Oldendorf sowie weitere Kräfte aus Melle-Mitte an. Der DRK-Kreisverband Melle löste den Rettungswagen der DRK-Rettungswache Melle ab.
Der Gewässerschutz-Alarmdienst des Landkreises Osnabrück veranlasste am Freitagvormittag Messungen durch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Altenmelle. Sie rückten mit dem Messleitwagen an, um Proben aus dem direkt angrenzenden Suttbach zu nehmen.


Text und Fotos: Feuerwehr Melle