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Einheiten

Große Schadensereig-
nisse und außerge-
wöhnliche Einsätze stellen die Hilfs-
organisationen immer wieder vor neue Herausforderungen.

Für die Wahrnehmung übergemeindlicher (Fach)-Aufgaben und zur Nachbarschafts-
hilfe stehen in der Kreisfeuerwehr mehrere strukturierte Einheiten zur Verfügung.

FB Umwelt

Informieren Sie sich über: die FB Nord, die FB Süd, die FB Umwelt, die TE Bahn und die IuK-Gruppe.


Einsätze


Einsatz im Hüggel bei Hasbergen

Hasbergen - 02.11.2019

Großeinsatz am Hüggel: Am Samstag gegen 13.30 Uhr ist dort ein Schuppen in Brand geraten. Die Einsatzkräfte aus Hagen und Hasbergen konnten das Feuer im Wald hinter der Gaststätte Zum Jägerberg unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf das Wohnhaus knapp verhindern. Der Schuppen brannte komplett aus. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von circa 50.000 Euro, wie die Feuerwehr Hagen mitteilte.
Die Ursache des Brandes steht bisher noch nicht fest. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort. Aufgrund der Lage des Schuppens war zunächst nicht klar, welche Wehr zuständig ist. Daher rückten die Wehren aus Hagen und Hasbergen gemeinsam aus. In dem Schuppen befanden sich unter anderem ein Aufsitzrasenmäher und ein Anhänger. "Als wir ankamen stand der Schuppen bereits in Vollbrand", beschrieb der Gemeindebrandmeister aus Hagen, Horst Igelbrink, die Situation. Das Feuer sei so weit fortgeschritten gewesen, dass das Dach des Schuppens bereits eingestürzt gewesen sei. Die Kameraden gingen mit einem ersten Angriffstrupp unter Atemschutz gegen den Brand vor. Als besondere Herausforderung stellte sich dabei die Lage heraus. So mussten die Einsatzkräfte zunächst mehrere Hundert Meter Schlauch verlegen. Die Leitung führte von der Gaststätte "Zum Jägerberg" über verschiedene Wanderwege bis tief in den Hüggel hinein.
Anschließend konnten die Feuerwehrleute aus Hagen, dem Ortsteil Niedermark und Hasbergen das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Nur knapp konnte dabei eine Ausdehnung auf angrenzende Gebäude verhindert werden. "Die Hitzeentwicklung war so stark, dass im benachbarten Wohnhaus einige Scheiben geborsten sind", schilderte Igelbrink die Größe des Feuers. Zwischenzeitlich stand eine große Rauchsäule über der Einsatzstelle. Diese war weithin sichtbar. Erleichtert zeigte sich der Gemeindebrandmeister darüber, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Daher wurden die Einsatzkräfte der Malteser aus Georgsmarienhütte und des Deutschen Roten Kreuzes aus Hasbergen nicht benötigt. Die Nachlöscharbeiten sollten nach Planung des Einsatzleiters gegen 16 Uhr beendet sein. Igelbrink lobte die Zusammenarbeit: "Jetzt machen sich die gemeinsamen Übungen bezahlt."

Text und Fotos: Dennis Halsbrand